Unterstützung der Initiative „Sanktionsfrei“

Unterstützung der Initiative „Sanktionsfrei“

In den letzten Tagen startete die Initiative „Sanktionsfrei“ im Netz ihre Arbeit. Mit einem Crowdfunding wird angestrebt, den Sanktionen im SGB Einhalt zu gebieten, sofern möglich. Nur 5% der Betroffenen legen bei Sanktionen Widerspruch ein, die Angst siegt. Ich unterstütze diese Initiative und habe mir auch Gedanken gemacht, wie ich das tun kann. Denn nicht nur Geld ist wichtig, auch das Bekanntmachen dieser Idee. Erst kürzlich haben sich Vorstände von SAP und der Telekom positiv zum Bedingungslosen Grundeinkommen geäußert. Aus diesem Grund habe ich sie, und auch Herrn Götz Werner (dm), der sich seit Jahren für ein Bedingungsloses Grundeinkommen stark macht, angeschrieben. Vielleicht helfen sie, die Initiative weiter bekannt zu machen oder vielleicht sogar mit einer Spende zu unterstützen. Man kann es ja mal versuchen.

Meine Zeilen:

Sehr geehrter Herr Höttges,
sehr geehrter Herr Leukert,
sehr geehrter Herr Werner,

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Antwort von Frau Kraft zum AfD-Boykott

Antwort von Frau Kraft zum AfD-Boykott

Vor wenigen Wochen teilte uns Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (NRW) mit, dass sie Talkrunden mit der AfD boykottieren würde. Dieser Boykott deckt sich auch nach wie vor nicht mit meinem Demokratieverständnis. Aus diesem Grunde schrieb ich ihr eine Mail. Frau Kraft ist in ein öffentliches Amt gewählt worden und somit dazu verpflichtet, sich mit demokratischen Parteien auseinanderzusetzen. Sollte die AfD keine demokratische Partei sein, ist es ihre Aufgabe, auch hier tätig zu werden. Mittlerweile ruderte Frau Kraft ja auch schon in den öffentlichen Medien ein wenig zurück. Dennoch bin ich noch immer nicht von ihrem Willen überzeugt, sich rechten Parteien mutig entgegenzustellen. Ich rechne ihr jedoch hoch an, dass sie auf mein Schreiben geantwortet hat. Ich denke, unsere beiden Positionen werden ein wenig deutlich, wenngleich ich ihre Haltung nicht so wirklich teile. Ihre Antwort veröffentliche ich an dieser Stelle unkommentiert.

„Sehr geehrte Frau Stoffers,

vielen Dank für Ihre Email vom 26. Januar 2016.
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Die erfundene Wahrheit der neuen Kriminalität?

Die erfundene Wahrheit der neuen Kriminalität?

Bisher habe ich mich eigentlich überhaupt nicht für das Presseportal der Polizei interessiert. Als reger Facebook-User fiel mir jedoch schon in der Vergangenheit auf, dass gerade Polizeimeldungen immer mehr ihren Weg in die alltägliche Informationswelt fanden. Es schien mir, als seien es gerade sehr ängstliche Menschen, die sich in ihrer Angst bestätigt fühlen wollen. Die Welt ist doch so schlecht geworden und ein Gefühl der Unsicherheit macht sich breit. Nicht zuletzt seit „Köln“, unserer neuen Zeitrechnung, schauen die Menschen vermehrt, was in der Polizeipresse alles berichtet wird. Daraus wird dann die Erkenntnis auf eine emotionale Ebene gebracht: Alles wird schlimmer, man darf sich gar nicht mehr auf die Straße trauen.

Aber ist das wirklich so? Oder mag es nur daran liegen, dass besorgte BürgerInnen nun einfach mehr in die Richtung schauen, die sie zuvor gar nicht mal beachtet haben? Ich merke schon selbst, wie eine Unruhe eintritt, nur weil ich vermehrt von Überfällen lese. Aber ein Stück weiter gedacht und ich schaue lieber nach den Fakten. Denn in dieser Welt passiert immer etwas. Man kann sich nie grundsätzlich schützen oder sicher fühlen. Es kann auch ganz plötzlich ein Aneurysma im Kopf platzen und man fällt tot um. Darf man deshalb nicht mehr vom Sofa aufstehen?

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