Der soziale Arbeitsmarkt und der DGB

Der soziale Arbeitsmarkt und der DGB

Seit einiger Zeit versuche ich herauszufinden, wie bei der Gafög Arbeitsverträge gestaltet sind, welche Löhne gezahlt werden und ob sie überhaupt einer Art Kontrolle unterliegen. Ich ging davon aus, dass der Beirat durchaus ein Interesse daran haben könnte, dass Langzeitarbeitslose auch entsprechende Arbeitsstandards innehaben und dies kontrolliert wird.

Nun wird in Gelsenkirchen die „Soziale Teilhabe“, ein Bundesprojekt für Langzeitarbeitslose mit einem fragwürdigen Konzept, umgesetzt. In diesem Konzept sind viele Fragen nicht ausreichend geklärt und müssen noch recherchiert werden. Die Zahlung eines gesetzlichen Mindestlohns scheint nicht einmal gewährleistet. Dazu folgt noch ein gesonderter Bericht. Nachfragen bei der Gafög und auch beim Beirat bleiben unbeantwortet. Nun ahne ich, wieso.

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Die „Soziale Teilhabe“ und die Arbeitslosenversicherung

Die „Soziale Teilhabe“ und die Arbeitslosenversicherung

Bereits im April 2017 habe ich mich kritisch mit dem Artikel „Ist die soziale Teilhabe nur eine Augenwischerei?“ geäußert. Auffällig war die mir zugetragene Information, dass keine Arbeitslosenversicherung gezahlt werden würde. Auf diesen Punkt möchte ich gerne noch mal konkreter zurückkommen.

Was ist die „Soziale Teilhabe“?

Dieses Projekt versteht sich als Förderung von Langzeitarbeitslosen, welche auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar wären. Auf die Bewertung der einzelnen Märkte, in denen die menschliche Arbeitskraft klassifiziert wird, möchte ich an dieser Stelle mal verzichten.

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Mein Balkongarten im Juni 2017

Mein Balkongarten im Juni 2017

Während sich in München ein Bioladen mit einem Kontrolleur der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft auseinandersetzen muss, habe ich meinen Balkongarten und kann frei entscheiden, was in meinen Magen wandert. Dieser Bioladen hat doch „unverschämterweise“ Doppelkiwis verkauft, welche natürlich so gewachsen sind. Und das ist eine Ordnungswidrigkeit. Wenn dieser Kontrolleur mal mein Gemüse sehen würde, bekäme er wohl rote Ohren.

Im Titelbild ist nämlich meine erste Möhrenernte zu erkennen. Da staunt man nicht schlecht, wie die Kunst der Natur so gestaltet. Wunderbar! Ich liebe es, natürlich gewachsenes Obst und auch Gemüse essen zu dürfen.

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Wo kommst Du her?

Wo kommst Du her?

Es wird immer schwieriger, sich korrekt auszudrücken. Mensch mit Migrationshintergrund – ein laaaanger Text für einen Menschen, der augenscheinlich aus einem anderen Kulturkreis kommt. Oder nicht? Oder ist er in Deutschland geboren, schon in der x-ten Generation? Aber wir deklarieren Menschen nach Aussehen.

Das war eigentlich schon in der Schule so. Hat man nicht die hippsten Sachen, war man nicht im inneren Zirkel. Man war draußen. Menschen brauchen Schubladen zur Orientierung. Zunächst finde ich das gar nicht schlimm. Aber es wird schlimm, wenn Menschen auch klassifiziert werden.

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