Martin Schulz und seine Glaubwürdigkeit

Martin Schulz und seine Glaubwürdigkeit

Während uns im Wahlkampf durch alle Parteien hinweg Parolen, Sätze, Phrasen vorgedudelt werden, die an die Szene mit der Schlange im Dschungelbuch erinnern, hinterfrage ich stets die Glaubwürdigkeit.Es wird abfällig über Populismus geredet, aber jede Partei nutzt ihn. Gerade im Wahlkampf wird dem Bürger auf´s Maul geschaut. Nur wird immer weniger verstanden, was wir wirklich wollen. Sie reden und plappern uns was von sozialer Gerechtigkeit nach und handeln dann ganz anders. Und dieses Handeln ist es, was die Authentizität eines Menschen beschreibt. Das gesagte Wort ist schnell verhallt. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
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Was die WAZ zur Sozialen Teilhabe nicht schreibt

Was die WAZ zur Sozialen Teilhabe nicht schreibt

Das Thema der „sozialen Teilhabe“ findet nun ihre Umsetzung in Gelsenkirchen. Der Slogan „Sozial ist, was Arbeit schafft“ wurde schon durch die Initiative „Neuer Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) in Verbindung mit vielen Marionetten dieses „Think Tanks“ in die Öffentlichkeit gebracht. Positiv besetzte Begriffe werden umgedeutet, um einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu bewirken. Das ist nicht neu und scheint üblich, will man seine Interessen durchsetzen. Das Wort „Kontrolle“ wird nun umgedeutet in „Sicherheit“, durch „yes we can“ meinte der Ex-US-Präsident B. Obama seine BürgerInnen zu überzeugen, mitgestalten zu können, „Verantwortung“ bedeutet „Aufrüstung“ und „Kriegswille“. Und das Soziale bedeutet eigentlich die Entrechtung des Arbeitnehmers.

Nein, sozial ist nicht, was Arbeit schafft. Sozial ist das, was der Gesellschaft und den einzelnen Menschen guttut.

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Sozialer Arbeitsmarkt: Der DGB hat keine Antworten

Sozialer Arbeitsmarkt: Der DGB hat keine Antworten

Kürzlich ließ der DGB verlauten, dass er den sozialen Arbeitsmarkt fordert. Was aber genau das Konzept des sozialen Arbeitsmarktes ist, wird nicht konkret. So ist stets die Rede von sozialversicherten Arbeitsplätzen. Aber bei einem Vorboten, der „sozialen Teilhabe“, ist bereits zu erkennen, dass nicht ALLE Sozialversicherungen bedient werden. So wird die Arbeitslosenversicherung bereits ausgespart. Wieso das so ist, versuche ich noch in Erfahrung zu bringen.

Nun habe ich meinen Bericht dem DGB-NRW auf die Facebookseite gestellt. Gerade unter einem Bild, welches die Forderung über einen sozialen Arbeitsmarkt darstellt. Nun ist der soziale Arbeitsmarkt als Förderprogramm noch nicht beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu finden, aber die Vorboten sind bereits aktiv. Der DGB fordert also ein Konzept, das noch nicht detailliert vorliegt. In Anbetracht der Merkwürdigkeiten, die bei der „sozialen Teilhabe“ zu finden sind, steht zu befürchten, dass Arbeitsstandards abgebaut werden sollen. Also genau das, wofür Gewerkschaften Jahrzehnte gekämpft haben.

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Der soziale Arbeitsmarkt und der DGB

Der soziale Arbeitsmarkt und der DGB

Seit einiger Zeit versuche ich herauszufinden, wie bei der Gafög Arbeitsverträge gestaltet sind, welche Löhne gezahlt werden und ob sie überhaupt einer Art Kontrolle unterliegen. Ich ging davon aus, dass der Beirat durchaus ein Interesse daran haben könnte, dass Langzeitarbeitslose auch entsprechende Arbeitsstandards innehaben und dies kontrolliert wird.

Nun wird in Gelsenkirchen die „Soziale Teilhabe“, ein Bundesprojekt für Langzeitarbeitslose mit einem fragwürdigen Konzept, umgesetzt. In diesem Konzept sind viele Fragen nicht ausreichend geklärt und müssen noch recherchiert werden. Die Zahlung eines gesetzlichen Mindestlohns scheint nicht einmal gewährleistet. Dazu folgt noch ein gesonderter Bericht. Nachfragen bei der Gafög und auch beim Beirat bleiben unbeantwortet. Nun ahne ich, wieso.

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Die „Soziale Teilhabe“ und die Arbeitslosenversicherung

Die „Soziale Teilhabe“ und die Arbeitslosenversicherung

Bereits im April 2017 habe ich mich kritisch mit dem Artikel „Ist die soziale Teilhabe nur eine Augenwischerei?“ geäußert. Auffällig war die mir zugetragene Information, dass keine Arbeitslosenversicherung gezahlt werden würde. Auf diesen Punkt möchte ich gerne noch mal konkreter zurückkommen.

Was ist die „Soziale Teilhabe“?

Dieses Projekt versteht sich als Förderung von Langzeitarbeitslosen, welche auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar wären. Auf die Bewertung der einzelnen Märkte, in denen die menschliche Arbeitskraft klassifiziert wird, möchte ich an dieser Stelle mal verzichten.

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Der etwas andere Kandidatencheck

Der etwas andere Kandidatencheck

Vor wenigen Wochen startet ich zur Landtagswahl eine Anfrage an unsere Direktkandidaten in Gelsenkirchen. Angetrieben hat mich die Frage, wer denn überhaupt in Frage käme, eine Schnittstelle zum Bedingungslosen Grundeinkommen zu sein. Heraus kamen sehr interessante Antworten und auch Überraschungen.

Das Bedingungslose Grundeinkommen beinhaltet so viele Themenfelder, welche alle Parteien betreffen, dass ich über manche Aussagen tatsächlich überrascht bin. Das Kernthema Arbeit und Soziales bestimmt, in welch einer Gesellschaft wir leben wollen. Zum Thema Arbeit meint jeder sich äußern zu wollen, bei meinen Fragen konnte gerade bei der CDU nicht abstrahiert werden, um was es beim BGE wirklich geht.

Wer sich über seinen Direktkandidaten noch ein Bild verschaffen möchte, kann dazu gerne meine Veröffentlichungen nachlesen. Bis auf Herrn Watermeier von der SPD hat jeder geantwortet. Wieso nicht, kann nur er beantworten, wenn er denn überhaupt wirkliches Interesse hätte, mit Inhalten konfrontiert zu werden. Das typische SPD-Schweigen geht mir ernsthaft auf den Keks und wird weiter thematisiert. Obwohl Frau Gebahrd tatsächlich geantwortet hat. Aber sie ist ja auch schon ein Landtagsprofi.

Hier geht es zu den Antworten:

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Direktkandidaten Barbara Oehmichen und Jürgen Prekel (Bündnis `90/Die Grünen) zum BGE

Direktkandidaten Barbara Oehmichen und Jürgen Prekel (Bündnis `90/Die Grünen) zum BGE

Während ich in meinem Garten buddle, trifft die Antwort der Grünen ein. Na, das passt doch. Einen herzlichen Dank geht an beide Kandidaten! Ich war ja schon ein wenig ungeduldig, aber muss auch eingestehen, dass ich keine Deadline für die Antworten genannt habe. Ich hätte aber auch nicht gedacht, von allen (bis auf Herrn Wartemeier – SPD – bisher) eine Antwort zu erhalten. Eine Analyse und Zusammenfassung werde ich nach der Wahl auf die Beine stellen.

„Wir hoffen, dass es für Sie okay ist, wenn wir unsere Antworten in einer Email zusammen verschicken.“

Ich bin zwar froh, eine so umfangreiche Antwort zu erhalten. Aber eigentlich war der Sinn meiner Anfrage, wirklich auch die Personen kennen zu lernen. Da ich das Bündnis Grundeinkommen mittlerweile gewählt habe, ist mir der jeweilige Parteiinhalt erst mal nicht so sehr wichtig. Programme sind geduldig. Was ich kennen lernen wollte, sind die Charakteren hinter den Programmen. Die Personen. Wie unterschiedlich diese sein können, habe ich bei der FDP erkennen können.

Nach den Antworten werde ich wieder Bezug nehmen.

Hier die Antworten:
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