Erwerbsarbeit schließt Menschlichkeit aus

Erwerbsarbeit schließt Menschlichkeit aus

So grundsätzlich kann man das natürlich nicht sehen. Aber kürzlich kam mir dieser Gedanke, als ich an einer Veranstaltung teilnahm.

Bei dieser Veranstaltung wurden Vereine und Gewerbetreibende meines Wohnortes vorgestellt bzw. konnten sich mit einem Stand präsentieren.

Ein Programmpunkt lautete „Menschen helfen Menschen“. Es stellten sich Menschen vom ambulanten Hospizdienst, der Telefonseelsorge und der Notfallseelsorge vor. Dies sind alles Bereiche, die Tabuthemen berühren. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die für Betroffene einfach da sind und helfen

Bei der Vorstellung beharrten die Engagierten stets auf das Ehrenamt. Mag es sein, dass sie deutlich machen wollten, keine Geschäfte mit sozialen Diensten zu machen? Das scheint in der heutigen Zeit wohl notwendig. Oder wollten sie nur deutlich machen, dass sie gute Menschen sind und dafür kein Geld nehmen? Auch das ist legitim und nachvollziehbar.

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Wenn Männer über Sexualität reden

Wenn Männer über Sexualität reden

muss nicht immer was Gescheites dabei rauskommen. Nein, ich werde nicht verallgemeinern. Was aber in den Köpfen der Menschen los ist merkt man erst, wenn man sich mit ihnen unterhält. Während wir von Sexismus reden, müssen Beispiele auch veranschaulicht werden. Denn zu viel ist Normalität geworden, dass man das Gefühl von Grenzüberschreitung schon längst verloren hat.

Ein krasses Beispiel gab folgende Unterhaltung.

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Wenn Vorurteile widerlegt werden

Wenn Vorurteile widerlegt werden

Ich kann noch so sehr über Aufklärung und Vernunft bloggen und nach Lösungen suchen, dennoch bin ich kein Übermensch. Zu mächtig erscheint die mediale Propaganda des Angstschürens zu sein. Das lässt auch mich nicht unberührt. Zwar versuche ich dagegen zu halten und mich stets zu fragen, ob an den entsprechenden Berichten nicht doch ein Funke Wahrheit ist. Aber was nützt es, wenn wir uns gegeneinander ausspielen lassen.

Heute konnte ich mich meinen eigenen Vorurteilen stellen.

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Soziale Teilhabe nur eine Augenwischerei?

Soziale Teilhabe nur eine Augenwischerei?

Diese Frage stelle ich mir, als ich kürzlich bei einem Gespräch ein paar Eckdaten eines Mitarbeiters von der Gafög erhielt. Das ersparte mir eine Anfrage beim Land NRW und viel Wartezeit. Worum geht es? Es geht um die „soziale Teilhabe“ für ein „lebenswertes Gelsenkirchen“. Hierbei handelt es sich um ein vom Land NRW ausgeklügeltes Konzept für Menschen, die mit ALG II leben. Dieses Konzept suggeriert Lösungsansätze und schürt Hoffnung für Langzeitarbeitslose.Aber nach meinen Erkenntnissen muss man das Konzept noch aus ganz anderen Perspektiven betrachten.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen wird wählbar

Das Bedingungslose Grundeinkommen wird wählbar

Das Bedingungslose Grundeinkommen beschäftigt die Menschen schon seit genau 500 Jahren. Viel habe ich auch schon in meinem Blog welt-bewegen geschrieben. Als dann Susanne Wiest zu diesem Thema eine Petition im Bundestag einreichte, verfolgte ich auch hier die Entwicklung. Diese Petition wurde abgelehnt. Spätestens an diesem Punkt wurde mir eins klar: Hier stimmt was nicht.

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Gerichtsverhandlung eines Bloggers in Sachen „Jugendamtskandal“

Gerichtsverhandlung eines Bloggers in Sachen „Jugendamtskandal“

Erinnern Sie sich noch an den Jugendamtskandal in Gelsenkirchen? Unter dem Titel „Mit Kindern Kasse machen“ berichtete das Sendeformat Monitor darüber.In diesem Zusammenhang hat ein Stellenanzeiger am Donnerstag eine Gerichtsverhandlung, weil ein Verwaltungsangestellter ihn verklagt. Es geht um einen Blogger aus Gelsenkirchen, der in dieser Angelegenheit mehr Transparenz brachte, als die Lokalpresse. Er war vor Ort, fuhr zu den Gerichtsverhandlungen, etc. Ohne seine Arbeit hätten wir kaum Informationen darüber, wie es sein kann, dass Kinder einfach in ein fremdes Land verschickt werden können.

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Meine Begegnung mit Max Uthoff

Meine Begegnung mit Max Uthoff

Ich mag keinen Personenkult, bin kein Selfie-Jäger. Ich mag nicht gerne Menschen ansprechen, die einen Bekanntheitsgrad erreicht haben und möchte nicht opportun wirken. Aber wenn mich die Arbeit und das Wesen eines Menschen berühren, dann möchte ich das auch mitteilen.

Nun hatte ich das Glück, Karten für die Veranstaltung von Max Uthoff zu erhalten. Schon bevor er mit dem Team „Die Anstalt“ im ZDF durch sehr gute Recherchen die Menschen besser informiert, als es die allgemeinen LeiDmedien tun, fiel er mir mit seiner individuellen Art, Informationen zynisch und auch mit Wortwitz zu präsentieren, positiv auf. Und diese Reise durch die aktuelle, völlig am Menschen vorbeigehende politische Landschaft, fand sich bei dieser Veranstaltung wieder. Es gibt wenige Menschen, die das Talent haben, Wahrheiten differenziert darzustellen, verschieden Seiten zu beleuchten und mit einer Pointe abzuschließen – auch wenn die Themen wirklich nicht zum Lachen sind. Hut ab für dieses Talent!

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