Wenn Männer über Sexualität reden

Wenn Männer über Sexualität reden

muss nicht immer was Gescheites dabei rauskommen. Nein, ich werde nicht verallgemeinern. Was aber in den Köpfen der Menschen los ist merkt man erst, wenn man sich mit ihnen unterhält. Während wir von Sexismus reden, müssen Beispiele auch veranschaulicht werden. Denn zu viel ist Normalität geworden, dass man das Gefühl von Grenzüberschreitung schon längst verloren hat.

Ein krasses Beispiel gab folgende Unterhaltung.

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Wenn Vorurteile widerlegt werden

Wenn Vorurteile widerlegt werden

Ich kann noch so sehr über Aufklärung und Vernunft bloggen und nach Lösungen suchen, dennoch bin ich kein Übermensch. Zu mächtig erscheint die mediale Propaganda des Angstschürens zu sein. Das lässt auch mich nicht unberührt. Zwar versuche ich dagegen zu halten und mich stets zu fragen, ob an den entsprechenden Berichten nicht doch ein Funke Wahrheit ist. Aber was nützt es, wenn wir uns gegeneinander ausspielen lassen.

Heute konnte ich mich meinen eigenen Vorurteilen stellen.

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Sozialer Arbeitsmarkt und seine sogenannten Experten

Sozialer Arbeitsmarkt und seine sogenannten Experten

Ein Experte kann jeder sein. Beschäftigt man sich ausgiebig mit einem Thema, ist man bereits ein Experte. Hat man studiert und ist gar Professor, so gibt es keinen Zweifel daran, ob der Experte wirklich ein Experte ist.

Wagen wir mal eine „Expertise“:

Ausschlaggebend ist der WAZ-Bericht „Arbeitsmarkt-Experte fordert Umdenken: Jobcenter gescheitert“.

Die Überschrift liest sich gut. Jedoch entwickelt sich der Text frei nach dem Motto: „Der Feind meines Feindes ist nicht gleichzeitig mein Freund“. Denn die angebrachte Kritik an die Jobcenter geht teilweise auch an der Realität vorbei. Dieser Aufhänger scheint nur den Nutzen zu haben, das Bewusstsein der Leser auf den weiteren neoliberalen Kontext der Arbeitswelt zu halten.

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Glyphosat und eine fragwürdige Ministerin

Glyphosat und eine fragwürdige Ministerin

Im letzten Jahr fiel mir das widersprüchliche Abstimmungsverhalten der Bundes-Umweltministerin Frau Dr. Barbara Hendricks auf. Dazu schrieb ich sie mit folgenden Zeilen an:

„am 12. Mai 2016 veröffentlichten Sie auf Ihrer Facebookseite ein Video, in dem Sie sich sehr entschlossen zeigen, einer Neuzulassung von Glyphosat nicht zuzustimmen. Dieses Video wurde tatsächlich auch sehr oft geteilt und es gab eine ganze Menge Zuspruch im Netz.

Nun habe ich jedoch bei meinen Recherchen sehen müssen, dass Sie am 25. Februar 2016 den Antrag von Bündnis ´90/Die Grünen mit dem Titel: „ Neuzulassung von Glyphosat verhindern“ mit einem Nein abgelehnt haben.“

Bisher habe ich ihre Antwort nicht veröffentlicht, da es keine Antwort auf meine Frage war. Alleine nur zu reagieren und jemanden zu beauftragen, auf ein Thema Bezug zu nehmen, ist keine Antwort auf meine Frage. Nur Frau Dr. Hendricks alleine hätte die Beweggründe ihres abweichenden Stimmverhaltens zu diesem wichtigen Thema erläutern können. Das hat sie nicht getan. Und somit bleibt die Vermutung im Raum, dass sie den Antrag des Bündnis ´90/Die Grünen abgelehnt hat, weil dieser eben von einer Partei gestellt wurde, mit der sie nicht spielen will.

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Martin Schulz und seine Glaubwürdigkeit

Martin Schulz und seine Glaubwürdigkeit

Während uns im Wahlkampf durch alle Parteien hinweg Parolen, Sätze, Phrasen vorgedudelt werden, die an die Szene mit der Schlange im Dschungelbuch erinnern, hinterfrage ich stets die Glaubwürdigkeit.Es wird abfällig über Populismus geredet, aber jede Partei nutzt ihn. Gerade im Wahlkampf wird dem Bürger auf´s Maul geschaut. Nur wird immer weniger verstanden, was wir wirklich wollen. Sie reden und plappern uns was von sozialer Gerechtigkeit nach und handeln dann ganz anders. Und dieses Handeln ist es, was die Authentizität eines Menschen beschreibt. Das gesagte Wort ist schnell verhallt. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.
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Aus Protest keinen Protest wählen!

Aus Protest keinen Protest wählen!

In meinem letzten Artikel schrieb ich über die Zerrissenheit vor der Wahl. Ausschlaggebend war der Kandidatencheck vom WDR. Als Mensch, der sich seit Jahren für das bedingungslose Grundeinkommen stark macht, war es eigentlich eine Selbstverständlichkeit auch eine Partei zu wählen, die das BGE in den Bundestag bringen will. Nur sagten mir die Kandidaten im entsprechenden Check nicht das, was ich erwartet habe.

So gehört zur Umsetzung eines BGE zwingend ein bundesweiter Volksentscheid. Denn an diesem Modell soll jeder Bürger in unserem Land mitgestalten dürfen. Oft muss ich darüber schmunzeln, wenn man immer gefragt wird, was wir denn so wollen und wie hoch das BGE denn sein soll. Mit „Ihr“ kann ich nichts anfangen, da ich mit meinem Engagement die für mich logischen und menschlichen Positionen vertrete. Die stelle ich zwar zur Diskussion, aber in unserem Land wohnen über 82 Mio. Menschen, welche die Umsetzung unterschiedlich sehen. Auch die Höhe des BGEs steht nicht fest.

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Die Zerrissenheit vor der Wahl

Die Zerrissenheit vor der Wahl

Der Philosoph und Publizist Richard David Precht sagt in diesem Bericht von ttt, dass wir am Ende einer Epoche stehen. Und scheinbar merkt jeder das, außer der Politik. Hand aufs Herz, wer weiß denn, was er mit gutem Gewissen wählen kann? Hinter jedem Kandidaten und Partei, die im Parlament was zu sagen haben, steht eine Marketingagentur. Es ist nicht mehr authentisch, was uns politisch geboten wird.
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