Was die WAZ zur Sozialen Teilhabe nicht schreibt

Was die WAZ zur Sozialen Teilhabe nicht schreibt

Das Thema der „sozialen Teilhabe“ findet nun ihre Umsetzung in Gelsenkirchen. Der Slogan „Sozial ist, was Arbeit schafft“ wurde schon durch die Initiative „Neuer Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) in Verbindung mit vielen Marionetten dieses „Think Tanks“ in die Öffentlichkeit gebracht. Positiv besetzte Begriffe werden umgedeutet, um einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft zu bewirken. Das ist nicht neu und scheint üblich, will man seine Interessen durchsetzen. Das Wort „Kontrolle“ wird nun umgedeutet in „Sicherheit“, durch „yes we can“ meinte der Ex-US-Präsident B. Obama seine BürgerInnen zu überzeugen, mitgestalten zu können, „Verantwortung“ bedeutet „Aufrüstung“ und „Kriegswille“. Und das Soziale bedeutet eigentlich die Entrechtung des Arbeitnehmers.

Nein, sozial ist nicht, was Arbeit schafft. Sozial ist das, was der Gesellschaft und den einzelnen Menschen guttut.

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Die Geschichte des Bedingungslosen Grundeinkommens

Die Geschichte des Bedingungslosen Grundeinkommens

Wer denkt, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (im Folgenden BGE genannt) eine neue Idee ist, der irrt. Folgender Text wird vielleicht ein wenig zeigen können, wie in jedem Zeitgeist auch der Umgang mit Existenz, Armut und Macht gedacht wurde. Heute denken wir im Grunde nicht anders. Der Zeitgeist mit der Entwicklung der Industrialisierung und Technologie lässt es zu, sich besser vorstellen zu können, wie Mensch ohne Abhängigkeit und bedingungslos leben könnte. Die Arbeitsethik findet wieder neue Impulse. Was ist Faulheit, was ist Müßiggang und was ist überhaupt schlimm daran? Denn mittlerweile weiß man, dass in Ruhephasen der Geist überhaupt nicht ruht. Aber über das Thema der Arbeitsethik möchte ich mich mit einem gesonderten Bericht beschäftigen.

Auch ich war bei meinen Recherchen erstaunt, dass bereits Thomas More im 15. Jh. dieses Thema aufgriff. Thomas More (1478-1535) war ein englischer Staatsmann und humanistischer Autor. Er schrieb den Roman Utopia, der eine ideale Gesellschaft darstellen soll.

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Mein Balkongarten im August 2017

Mein Balkongarten im August 2017

Auf meinem Titelbild kann man sehen, wie es auf meinem Balkon wuchert. Dabei ist das Regal, welches noch hinter mir steht und die Kartoffelsäcke und noch ein paar Tomaten nicht drauf. Ich komme mit dem Hinterherschnippeln, kürzen, hochbinden, etc. kaum her. Dazu kam noch dieser sehr nasse Monat. Ich bin zwar keine Schönwettergärtnerin, aber wenn der Regen mal Pause hat, bin ich ganz schnell draußen.

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Entwicklung des Bedingungslosen Grundeinkommens

Entwicklung des Bedingungslosen Grundeinkommens

Fünfhundert Jahre lang redet der Mensch über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Viele Ideen über Verteilungsgerechtigkeit, Existenzsicherung und Auswirkung auf das menschliche Miteinander wurden von Dichtern, Denkern, Philosophen utopiert.
Nun ist das Thema in der Gesellschaft angekommen. Das war nicht immer so. Noch vor wenigen Jahren musste ich mit persönlichen Angriffen und Polemik rechnen, äußerte ich mich zum BGE. Das hat sich weitestgehend geändert. Das BGE ist am 24. September bundesweit wählbar und die Menschen reden, diskutieren und beschäftigen sich. Das ist gut.

Meine Freude darüber, dass ich nicht mehr über die Existenz des Themas BGE berichten muss, wird jedoch auch von einer Gedankenkorrektur begleitet. 52 Prozent der BürgerInnen scheinen für ein BGE zu sein. Wo kommt dieser Entwicklungsschub her? 

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