Die Geschichte des Bedingungslosen Grundeinkommens

Die Geschichte des Bedingungslosen Grundeinkommens

Wer denkt, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (im Folgenden BGE genannt) eine neue Idee ist, der irrt. Folgender Text wird vielleicht ein wenig zeigen können, wie in jedem Zeitgeist auch der Umgang mit Existenz, Armut und Macht gedacht wurde. Heute denken wir im Grunde nicht anders. Der Zeitgeist mit der Entwicklung der Industrialisierung und Technologie lässt es zu, sich besser vorstellen zu können, wie Mensch ohne Abhängigkeit und bedingungslos leben könnte. Die Arbeitsethik findet wieder neue Impulse. Was ist Faulheit, was ist Müßiggang und was ist überhaupt schlimm daran? Denn mittlerweile weiß man, dass in Ruhephasen der Geist überhaupt nicht ruht. Aber über das Thema der Arbeitsethik möchte ich mich mit einem gesonderten Bericht beschäftigen.

Auch ich war bei meinen Recherchen erstaunt, dass bereits Thomas More im 15. Jh. dieses Thema aufgriff. Thomas More (1478-1535) war ein englischer Staatsmann und humanistischer Autor. Er schrieb den Roman Utopia, der eine ideale Gesellschaft darstellen soll.

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Entwicklung des Bedingungslosen Grundeinkommens

Entwicklung des Bedingungslosen Grundeinkommens

Fünfhundert Jahre lang redet der Mensch über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE). Viele Ideen über Verteilungsgerechtigkeit, Existenzsicherung und Auswirkung auf das menschliche Miteinander wurden von Dichtern, Denkern, Philosophen utopiert.
Nun ist das Thema in der Gesellschaft angekommen. Das war nicht immer so. Noch vor wenigen Jahren musste ich mit persönlichen Angriffen und Polemik rechnen, äußerte ich mich zum BGE. Das hat sich weitestgehend geändert. Das BGE ist am 24. September bundesweit wählbar und die Menschen reden, diskutieren und beschäftigen sich. Das ist gut.

Meine Freude darüber, dass ich nicht mehr über die Existenz des Themas BGE berichten muss, wird jedoch auch von einer Gedankenkorrektur begleitet. 52 Prozent der BürgerInnen scheinen für ein BGE zu sein. Wo kommt dieser Entwicklungsschub her? 

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Ein historischer Tag für das Bedingungslose Grundeinkommen

Ein historischer Tag für das Bedingungslose Grundeinkommen

Dieser fand kürzlich statt, als der Bundeswahlausschuss das BGE zur Bundestagswahl 2017 anerkannt hat. Das BGE ist nun auf Bundesebene wählbar!

Über Fünfhundert Jahre hat es gedauert, diesen Status zu erreichen. Schrittweise hat man sich vorgetastet. Susanne Wiest, jetzt im Vorstand vom BGE, hat vor wenigen Jahren die Petition 1422 im Bundestag eingereicht, in der es hieß, das Bedingungslose Grundeinkommen möge eingeführt werden. Es war zu erwarten, dass der Petitionsausschuss diese auch ablehnen wird. Aber es war nicht zu erwarten, dass dies über 5 Jahre dauern würde. Wichtige Zeit, die verloren ging.

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Das Bedingungslose Grundeinkommen steht zur Wahl in NRW

Das Bedingungslose Grundeinkommen steht zur Wahl in NRW

Seit Anfang April 2017 ist es offiziell: Das Bedingungslose Grundeinkommen kommt auf den Wahlzettel. Bereits vor ein paar Tagen schrieb ich, dass die Unterstützerunterschriften für die NRW-Wahl erreicht wurden. Selbstverständlich war es nicht, dass das Bündnis Grundeinkommen zur Wahl zugelassen würde. Denn vier Parteien haben es nicht geschafft.

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BGE: Die erste Hürde ist geschafft

BGE: Die erste Hürde ist geschafft

Das Bedingungslose Grundeinkommen wird in NRW zur Landtagswahl im Mai 2017 wählbar. Während noch weiterhin Unterschriften für die Bundestagswahl gesammelt werden, wurden die notwendigen 1.000 Unterschriften für die NRW-Wahl bereits vom Wahlleiter bestätigt.

Auf der Seite des Bündnis´ Grundeinkommen ist zu lesen:

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BGE – In NRW tut sich was

BGE – In NRW tut sich was

Seit über 500 Jahren wächst die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Nun besteht die Möglichkeit, es wählbar zu machen.

Mit Petitionen kommen wir nicht durch, bundesweite Volksentscheide gibt es nicht und Parteien diskutieren zwar über das Thema, aber es tut sich nichts weiter. Um das BGE endlich zu konkretisieren und mit Bürgerengagement durchzusetzen, bleibt nur noch eine Parteigründung.

Das Bündnis Grundeinkommen bewegt sich, was die Landtagswahl in NRW anbelangt, auf die Zielgerade zu. Bereits 900 Unterstützerunterschriften sind bei Stefan Hilse vom Landesverband eingegangen. 1.000 Unterschriften werden benötigt, damit der Wahlleiter sagen kann: Das BGE kommt am 14. Mai 2017 auf den Wahlzettel. Dennoch bedarf es für die Wählbarkeit aus NRW für die Bundestagswahl insgesamt 2.000 Unterschriften. Aus diesem Grunde ist es wichtig, weiter über das Thema zu informieren.

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Unterstützerunterschriften dringend erwünscht (BGE)

Unterstützerunterschriften dringend erwünscht (BGE)

Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens haben aktuell die Möglichkeit an einem Novum teilzuhaben. Nachdem Petitionen zu diesem Thema beim Ausschuss im Bundestag abgeschmettert wurden und noch immer keine bundesweite direkte Partizipation der BürgerInnen möglich ist und auch die etablierten Parteien das Thema nicht wirklich vorantreiben, bleibt nur noch eine demokratische Möglichkeit: Man gründet eine Ein-Themen-Partei.

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